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 [Tamer] Cyriaque Thibodeaux

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AutorNachricht
Cyriaque Thibodeaux

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Anzahl der Beiträge : 19
Anmeldedatum : 07.09.14

BeitragThema: [Tamer] Cyriaque Thibodeaux   Fr Sep 12, 2014 12:44 pm

Cyriaque


     Thibodeaux

Hast du je mit dem Teufel getanzt, im fahlen Licht des Mondes?



AvatarpersonAnime
HowlDas Wandelnde Schloss


Persönliche Daten



Vor-&Nachname
Cyriaque Henrique Thibodeaux IV.

Spitzname/Titel
Von der Musikpresse wird Cyriaque oft “Cajuner Mozart” oder “Der Paganini der Sümpfe” genannt, doch er selber zieht es vor, wenn seine Freunde ihn einfach “Cy” nennen.

Alter
16 Jahre

Geburtstag
14. April 1998

Nationalität
US-Amerikaner

Geschlecht
Männlich

Klasse
Tamer



Erscheinungsbild


Haarfarbe
Ein helles Blond

Augenfarbe
Hellblau

Größe/Gewicht
179 cm / 68 kg

Erscheinungsbild
Man kann Cyriaque durchaus als gutaussehend bezeichnen, auch wenn er wohl nie ein Model werden wird. Er wirkt auf eine gewisse Art durchaus feminin mit seinem fein geschnittenen Gesicht, den langen Fingern mit den sauber geschnittenen und gepflegten Nägeln und seinen langen und vollen Haaren. Auch die Kleiderwahl des jungen Mannes ist relativ feminin zu nennen, allem voran seine Ohrringe. Diese bestehen aus Gold und jeweils einem kleinen Rubin und einem etwas größeren tropfenförmigen Stück grüner Jade. Ansonsten ist die Kleidung des Tamers eher simpel: Eine schwarze Hose, ebensolche Schuhe und ein weißes Hemd, doch über diesem trägt er meist einen hellrosa und dunkelviolett karierten Mantel mit goldenem Rand um die Schultern gelegt, sodass die Ärmel wie kleine Wimpel hinter ihm herflattern, wenn er sich bewegt. Nur im Winter oder in besonderen Situationen wird Cyriaque diesen Mantel auch wirklich „anziehen“, ansonsten scheint er eher so etwas wie ein Accessoire zu sein.


Persönlichkeit


Charakter
Wenn man in der Presse ein wenig nachforscht, wird man auf folgende Beschreibung Cyriaques stoßen, geschrieben von einem Musikkritiker nach einem Konzert:
„Trotz seines jugendlichen Genies, kombiniert mit der Finesse eines bedeutend älteren Spielers, ist Thibodeaux keinesfalls selbstgefällig oder eitel. Viel mehr scheint er fast schon unnatürlich schüchtern zu sein für einen jungen Mann, der in einem solch zarten Alter bereits vor Publikum brilliert, und ebenso bescheiden. Tatsächlich durfte ich miterleben, wie er sich trotz drängender Termine die Zeit nahm, dem Geigespiel einer jungen Verehrerin zu lauschen und sie anschließend mit scheinbar ehrlich gemeintem Lob zu überschütten, wobei seine Augen vor Begeisterung zu leuchten schienen.“
Das trifft ihn eigentlich schon ganz gut. Trotz der Tatsache, dass er seit seinem zwölften Lebensjahr ein gefeierter Virtuose ist, ist Cyriaque ruhig, etwas zurückhaltend und bescheiden, dabei aber stets höflich und gerade für Musik ausgesprochen leicht zu begeistern. Wenn man ihm ein interessantes Stück vorspielt (und das gut – Stümper können ihn dann auch nicht begeistern), dann wird der junge Musiker in wahre Verzückung geraten und mit einem ungeheuren Enthusiasmus jeden Aspekt, der ihm aufgefallen ist, erläutern. Weist man ihn dann allerdings zurecht oder macht ihm klar, dass man an seiner Meinung kein Interesse hat, dann wird er wieder still.
So viele Unhöflichkeiten er sich auch gefallen lässt, so wenige gibt Cyriaque selber von sich. Er ist stets freundlich und zuvorkommend, bietet anderen seinen Mantel an, wenn sie frieren, offeriert sich als Helfer in verzwickten Situationen und redet eigentlich fast immer nur dann, wenn er gefragt wird. Ihn zu reizen ist ausgesprochen schwierig, doch schafft man es einmal, wird man wohl enttäuscht sein. Denn zu Wutausbrüchen wird es selbst dann nicht kommen, viel eher wird Cyriaque einen ganz einfach ignorieren. Und wenn er von jemandes Existenz dann doch einmal Notiz nehmen muss, dann nur so weit es eben nötig ist und mit einer ungeheuer distanzierten Höflichkeit. Keine Schreie, keine Flüche, nicht einmal eine ganz kleine Beleidigung. Wirklich enttäuschend.
All diese Dinge haben natürlich so ihren Grund und bei Cyriaque ist dieser ganz einfach: Eine sehr skurrile Mischung aus Resignation und Angst. Seit er in seinem zehnten Lebensjahr eine Abmachung mit einem Dämon getroffen hat (siehe dazu unten mehr), weiß Cyriaque, dass seine Seele nach seinem Tod eben diesem Dämon gehört und er hofft nicht darauf, dass dieser gnädig mit seinem letzten Überrest im Universum umgehen wird. Daher kann es zwar kaum noch schlimmer werden, was ihm eine gewisse Immunität gegenüber Gefahr und Spott eingebracht hat, doch es ist halt auch eben schon schlimm genug. Daher kann es durchaus passieren, dass Cyriaque in einer lebensbedrohlichen Situation vollkommen ruhig bleibt, aber dann wieder bei einem kleinen Alltagsproblem fast in Tränen ausbricht, die er natürlich so gut er kann verbirgt. Wenn man sein Verhalten und seinen Charakter in einem Satz auf den Punkt würde bringen wollen, so würde dieser wohl lauten: „Wozu sollte ich mich aufregen, schlimmer als jetzt kann es doch ohnehin nicht mehr werden.“ Und so ist es wohl, weder sein ungeheures Talent (welches ihm wirklich viel Freude bereitet), noch die Tatsache, dass seine Familie wohl niemals mehr wird Hunger leiden müssen, können daran etwas ändern.

Vorlieben
Zuerst und zuallererst liebt Cyriaque die Musik. Egal, ob es sich dabei um Klassik handelt, Jazz, experimentelle Musik oder auch Rock oder Metal, dieses Wunderkind kann nahezu jeder Musikrichtung etwas Positives abgewinnen. Seine Sammlung alter Schallplatten, nicht ganz so alter CDs und überhaupt nicht alter MP3-Dateien ist beeindruckend und es würde mehrere Monate brauchen, sie alle zu hören. Und sie wächst immer noch. Ein Großteil des Geldes, welches seine Eltern ihm pro Monat überlassen, geht für die Erweiterung seiner Sammlung drauf und er nennt einige äußerst seltene Aufnahmen sein Eigen.
Natürlich spielt der junge Mann auch gerne selber Musik, immerhin ist er genau dafür bekannt geworden. In erster Linie ist es die klassische Violine, doch auch einige andere Instrumente hat Cyriaque zumindest in Grundzügen gelernt, darunter Gitarre, Klavier und Akkordeon. Aufgrund seiner hohen Begabung und zahlreicher Konzerte ist er zudem im Besitz einer Stradivari, die er in Anerkennung seines Talentes zur Aufbewahrung und Bespielung erhielt. Sie ist zwar nicht sein einziges, aber wohl mit Abstand sein liebstes Instrument, begreift er doch vollkommen die Ehre, ein solch wertvolles Einzelstück bespielen zu dürfen.
Eine weitere Vorliebe neben der Musik ist für Cyriaque Essen. Er kann zwar selber nur leidlich gut kochen (Spaghetti mit Tomatensoße zählt zu seinen Höchstleistungen auf diesem Gebiet), aber wenn es ans Essen geht, ist dieser junge Mann ein wahrer Weltmeister. Sein liebstes Argument dazu lautet „Ich wachse eben noch“, doch es bleibt trotzdem ein ungelöstes Rätsel, wo er all diese Nahrungsmengen, die er zur Essenszeit verputzt, lässt. Er ist dabei keinesfalls wählerisch und kann sowohl Fast Food wie auch Haute Cuisine etwas abgewinnen, am meisten allerdings liebt er scharfe Küche, wohl ein Gruß seiner Herkunft aus der Cajun-Völkergruppe.
Dass man als Wunderkind mit zahllosen Konzertterminen viel reisen muss, versteht sich von selber. Dankenswerterweise mochte Cyriaque es schon immer, fremde Länder zu sehen und neue Leute kennen zu lernen, trotz seines eher verschlossenen Naturells. Er hat sogar eine Sammlung, die seine Leidenschaft für Reisen und fremde Leute zum Ausdruck bringt: Seit seinen ersten Konzertreisen sammelt der junge Tamer Münzen aus verschiedenen Ländern und kann mittlerweile auf eine recht ansehnliche Sammlung blicken, die er über die letzten paar Jahre angehäuft hat. Dabei geht es ihm nicht darum, seltene Sammlerstücke zu ergattern, sondern einfach nur darum, eine kleine Erinnerung an jedes Land zu besitzen, das er besucht hat.

Abneigungen
Wer selber höflich erzogen wird, kann Unhöflichkeit nur schwer tolerieren. So geht es jedenfalls Cyriaque und es ist eine ziemlich einfache Sache, ihn mit schlechten Manieren auf die Palme zu bringen. Wie oben erwähnt, wird das zwar nicht zu Wutausbrüchen oder Beleidigungen führen, aber sein Missfallen wird man trotzdem zu spüren kriegen. Ein wenig Höflichkeit hat noch niemanden ins Grab gebracht, das ist jedenfalls seine Einstellung. Dazu zählen übrigens auch schlechte Tischmanieren. Zwar erwartet er von niemandem so tadellose Manieren, dass er damit beim königlichen Ball auftreten könnte, ohne sich zu blamieren, aber zumindest ein wenig Mühe kann man sich in den Augen des jungen Musikers durchaus geben. Das zeugt nur von gutem Willen.
Als jemand, der seine Seele verkauft hat, sieht Cyriaque es gar nicht gerne, wenn jemand genau damit liebäugelt. Er hat es in einem Anfall von Verzweiflung getan und bereut es seitdem quasi jede wache Minute und das hat ihn eines gelehrt: Egal, was man im Leben auch erreichen will oder wie schlecht es einem geht, nichts rechtfertigt den Verkauf der eigenen Seele. Ihn darauf anzusprechen (entsprechende Gerüchte haben natürlich die Runde gemacht) oder in seiner Nähe über den Verkauf der eigenen Seele zu überlegen ist jedenfalls keine gute Idee, wenn man den jungen Musiker als Freund behalten will.
Es mag ein wenig albern wirken, aber schon seit seiner frühsten Kindheit leidet Cyriaque unter panischer Myrmecophobie, also der übermäßigen, um nicht zu sagen unverhältnismäßigen, Angst vor Ameisen. Woran genau das liegt, kann er selber nicht sagen, aber die Nähe dieser Insekten lässt ihn sehr schnell in Schweiß ausbrechen und sollte er eine solche irgendwo an sich entdecken, wird er in Panik geraten. Auch wenn jemand anderes andeutet, dass Cyriaque zum Beispiel eine Ameise auf der Schulter hat, führt das zu derselben Reaktion. Wie bereits erwähnt, scheint es dafür keinen konkreten Anlass zu geben und schon Gespräche darüber sind Cyriaque so unangenehm, dass man wohl kaum mehr darüber herausfinden wird, sodass wohl nur eine gute und vor allem teure Therapie hier Abhilfe schaffen könnte.

Vorzüge
An erster Stelle ist bei Cyriaques Vorzügen natürlich sein musikalisches Talent zu nennen. Dieses ist nämlich so enorm, dass er den Titel „Wunderkind“ für sich beanspruchen kann und trotz seines jungen Alters bereits zahlreiche Konzertsäle auf der ganzen Welt gefüllt hat. Seine Familie hat dank des Talents ihres jüngsten Sprösslings ein nicht unbeträchtliches Vermögen angehäuft und nur die Tatsache, dass die Ausbildung an der True Cross Academy regelmäßige Konzertreisen verhindert sorgt dafür, dass Cyriaque seine musikalische Karriere nicht weiter verfolgt. Zumindest nicht auf professionellem Niveau.
Wenn man seine Seele an einen Dämon verkauft hat und daher dem Fatalismus anheim fällt, hat das nicht viele Vorteile, einen aber sehr wohl: Man ist durch nichts mehr so leicht zu erschüttern. Das zeigt sich bei Cyriaque gerade in Notlagen, doch auch im Alltag ist er nur durch sehr wenig zu erschüttern. Darunter Ameisen, aber das tut nichts zur Sache. Auch seine Konzentrationsfähigkeit ist enorm, muss er sich doch sowohl im Bezug auf seinen „Beruf“ wie auch als Tamer enorm fokussieren können. Hierbei hilft ihm nicht nur seine dezent fatalistische Einstellung, sondern auch seine Erfahrung im Umgang mit Lampenfieber und anderen Phänomenen, die ihm bei öffentlichen Auftritten widerfahren sind.
Höflichkeit kann Türen öffnen. Was wie ein Gemeinplatz klingen mag, ist tatsächlich eine von Cyriaques größten Stärken und sicher auch einer der Gründe, warum er so beliebt ist. Er ist nun einmal einfach höflich und das hat ihm öfter weitergeholfen, als manch einer glauben mag. Einfach nur ein paar freundliche Worte, ehrliches (oder auch vorgetäuschtes) Interesse und vielleicht ein klein wenig Konversation – und schon stehen ihm Möglichkeiten offen, die weniger eloquenten Individuen womöglich versperrt geblieben wären. Zwar ist Höflichkeit und Etikette für Cyriaque mehr Selbstzweck als alles Andere, aber er ist nicht darüber erhaben, die angenehmen Seiten dieses Charakterzuges seiner selbst auszukosten.

Nachteile
Dass sich Cyriaque für die Laufbahn als Tamer entschieden hat, mag mit seinen Stärken zusammenhängen, doch eben so sehr mit seinen Schwächen. Zuerst einmal wäre da die Tatsache, dass der junge Mann ungefähr so ausdauernd ist, wie man es von jemandem erwarten sollte, der nie einen Tag in seinem Leben ernsthaft gearbeitet hat. Er kommt ziemlich schnell aus der Puste, hält nicht besonders viel aus und auch bei der Grobmotorik hapert es. Alles in allem wäre Cyriaque wohl so gut wie tot, würde man ihn in die vorderste Reihe eines Kampfes stellen oder ihn auch nur mit einem Paintball treffen. Es ist daher viel mehr seinen Schwächen als seinen Stärken geschuldet, dass er sich für die Laufbahn als Tamer entschieden hat: In jeder anderen Profession als Exorzist würde er schlicht und ergreifend keine einzige Mission überleben.
Unter richtigen Umständen könnte Cyriaque wohl seine Myrmecophobie ins Knie beißen. Nicht nur, dass die Anwesenheit einer „normalen“ Ameise ihm Zustände macht, es gibt immerhin auch ameisenähnliche Dämonen, die ihm bei seinen Missionen durchaus über den Weg laufen könnten. Und sollte das passieren, ist er als Tamer vollständig unbrauchbar, hindert ihn seine panische Angst doch daran, auch nur ein winziges bisschen Konzentration oder gar Willenskraft aufzubringen, seine Familiare unter Kontrolle zu halten. Man sieht, seine Phobie könnte leicht tödlich enden, insbesondere wenn er der Panik anheimfällt. Was selten lange dauert.
Auch wenn ihm sein Fatalismus ihm positive Eigenschaften beschert, er hindert Cyriaque doch oft daran, sein volles Potenzial auszuschöpfen. Manchmal wird er ihm einfach anheimfallen und sich zu nichts aufraffen können, weder zur Teilnahme an wichtigen Missionen noch zu alltäglichen Dingen. Meistens liegt er dann einfach nur auf seinem Bett und tut gar nichts, in seltenen Fällen wird er einmal zu seiner Violine greifen und ein paar traurige Stücke spielen. Alles in allem neigt der junge Tamer dazu, in Selbstmitleid zu schwelgen und immer wieder darüber nachzugrübeln, wie er seine Seele doch noch befreien könnte. Dass er nicht einmal eine Garantie hat, dass der Dämon ihn nicht angelogen hat, macht es dabei nur noch schlimmer. Ungewissheit ist oft noch schlimmer als Gewissheit.


Hintergrund


Herkunft
Wie sein Name es schon andeuten mag, ist Cyriaque in einer französischsprachigen Gegend geboren, namentlich in die Cajun-Völkergruppe im Bundesstaat Louisiana der USA. Genauer gesagt kam er in St. Martinville zur Welt, einer Stadt nahe den sogenannten Bayous, kolossalen und oft sumpfigen Wasserwegen, die als Transportmittel dienen.
Cyriaque, benannt nach einem Urgroßvater väterlicherseits, wuchs in einer Mischung aus urbanen Legenden, tief empfundener Christlichkeit und durchaus rauer Sitten auf, auch wenn seine Eltern zum besser verdienenden Teil der Bevölkerung gehörten. Sein Vater war Hilfsarbeiter auf einer der zahlreichen Farmen in der Umgebung, seine Mutter verdiente nebenher ein wenig Geld als Näherin. Kein behütetes Leben, aber dennoch eines, das er nicht bereut, war es ihm doch schon seit frühster Kindheit möglich, seine Leidenschaft für Musik voll auszuleben, insbesondere bei den zahlreichen Mardi Gras, wie man in der Gegend Karnevalsumzüge nennt.

Verwandte & Bekannte

Dagobert Thibodeaux (Vater, 51 Jahre, lebendig)
Cyriaques Vater ist ein breitschultriger, etwas grummeliger, aber im Grunde genommen herzensguter Mann, der sein Lebtag hart gearbeitet hat, damit seine Kinder es einmal besser haben als er. Das ist ihm gelungen und obwohl ihm die harte Arbeit auf der Farm den Rücken kaputt gemacht hat bereut er es keine Sekunde. Im Gegenteil, er beschwert sich momentan eher die meiste Zeit, dass er und seine Frau sich „Auf dem Reichtum ihres Sohnes“ ausruhen müssen, anstatt selber zu arbeiten. Das hat unterdessen wenig mit verletztem Stolz zu tun; In seinen Augen steht nur jedem das zu, was er erarbeitet hat und damit ist Cyriaques Vermögen seines, nicht das seiner Eltern. Dennoch muss er im Moment widerwillig davon leben, denn auf der Farm kann er nicht mehr arbeiten und weitere berufliche Qualifikationen hat er nicht. Aus diesem Grund bildet er sich im Moment mit dem Geld seines Sohnes fort, um einen neuen Beruf ergreifen zu können. Und seine ersten Gehaltsschecks werden dafür genutzt werden, seine Schuld an seinen Sohn zurück zu zahlen, mit Zins und Zinseszins! Und nichts auf der Welt wird Dagobert Thidobdeaux davon abbringen! Woher sein Sohn unterdessen dieses enorme Talent hat, das weiß er nicht.

Beau Thibodeaux, geb. Cormier (Mutter, 46 Jahre, lebendig)
Im Gegensatz zu ihrem Mann genießt Beau das Leben, welches ihr jüngster Sohn ihr ermöglicht hat, in vollen Zügen und scheltet ihren Mann oft scherzhaft dafür, es mit der Rückzahlung seiner „Schulden“ so genau zu nehmen. Auch sie hat die meiste Zeit ihres Lebens hart gearbeitet und ist offen gestanden sehr froh darüber, das nicht mehr tun zu müssen. Sie ist jedoch nicht faul und hält sich immer noch beschäftigt – nur jetzt eben mit den Dingen die sie gerne tut. Dazu zählen Konzerte, zu denen sie als Mutter eines Wunderkindes oft erstaunlich leicht Zugang erhält, aber auch andere kulturelle Veranstaltungen sowie die Gartenarbeit. Tatsächlich hat sie trotz des enormen Gartens, den sie in ihrem neuen Haus hat, keinen Gärtner angestellt, sondern erledigt jede Kleinigkeit darin selber und man muss ihr attestieren, dass sie dabei verdammt gute Arbeit leistet. Auch sie ist zutiefst stolz auf Cyriaque, ebenso wie auf ihre anderen Kinder, und würde sie um nichts in der Welt hergeben. Ähnlich wie ihr Mann hat sie keine Ahnung, dass Cyriaque seine Seele für sein enormes Talent verkauft hat und wäre wohl schockiert davon, es zu erfahren.

Francois Thibodeaux (Großer Bruder, 22 Jahre, lebendig)
Es ist üblich, dass der älteste Sohn den Beruf des Vaters ergreift, zumindest in den etwas ländlicheren Gegenden, und Francois war dafür prädestiniert. Kräftige Hände, breite Schultern und ein ruhiges, fast stoisches Gemüt sind jedenfalls keine Voraussetzungen, um an einer Universität aufgenommen zu werden und daran hatte Francois auch nie Interesse. Er liebt es, körperlich zu arbeiten, an der frischen Luft zu sein und am Ende des Tages genau sehen zu können, was er geleistet hat, weshalb ihm die Arbeit an einem Schreibtisch oder im Konzertsaal ein Graus wäre. Aus genau diesem Grund empfindet er auch keinen Neid auf Cyriaque, sondern ist ausgesprochen glücklich für ihn. Sie beide können tun und lassen was sie wollen und machen gutes Geld dabei. Cyriaque zwar mehr als er, aber wen interessiert das schon?

Jean-Baptiste Thibodeaux (Großer Bruder, 19 Jahre, lebendig)
Jean-Baptiste leidet unter dem, was man oft „Mittleres-Kind-Syndrom“ nennt. Er ist nun einmal nicht der erstgeborene Sohn und auch nicht der jüngste, talentierte, also empfindet er sich selbst manchmal als „Einfach nur da“. Keine angenehme Lebenslage und so findet Jeannie (Ein Spitzname, der ihm absolut zuwider ist) Trost darin, als einziger von den Dreien einen „erleuchteten“ Beruf gewählt hat – Priester. Momentan studiert Jean-Baptiste Theologie in Washington, doch sobald er damit fertig ist will er zurück in die Bayous, um dort in einer möglichst großen Kirche zu predigen. Es ist nicht nur Neid oder der Zwang sich zu beweisen, der ihn zu dieser Laufbahn getrieben hat, er glaubt tatsächlich aufrichtig an Gott, aber ein klein wenig Mittleres-Kind-Syndrom spielt dann wohl trotzdem noch in diese Entscheidung hinein.

Leroy (Dämon, ??? Jahre, lebendig)
Leroy ist ein Dämon aus der Domäne Luzifers, bekannt für seine Vorliebe für die sogenannten „Faustschen Seelenpakte“. Dabei bietet er „ausgesuchten“ Individuen irgendetwas an, was sie sich wünschen, sei es Geld, die Liebe einer gewissen Person oder aber besondere Talente, im Austausch für ihre unsterbliche Seele. Ob Leroy wirklich die Macht hat, seinen Teil des Paktes auch einzuhalten steht auf einem anderen Blatt, aber es sollte wohl niemanden überraschen, dass es ihm nicht wirklich darum geht. So oder so, die Seele seines „Handelspartners“ ist ihm nach dessen Tod sicher und es macht ihm enorme Freude, gemeine und verzwickte Verträge aufzusetzen, um sicher zu gehen, dass man sich nicht vor ihm retten kann. Leroy erscheint meist als gut gekleideter Mann mittleren Alters, der teure und meist sehr alte Autos fährt. Immer ist sein rechtes Auge rot und sein linkes weiß, dieses Merkmal kann er einfach nicht ändern. Um einen Pakt mit ihm einzugehen, muss man sich an eine Kreuzung stellen (eine einfach Weggabelung reicht aus) und laut und deutlich kund tun, dass man seine Seele zu veräußern wünscht. Ist Leroy gerade in Hörweite (und das ist bei Dämonen ein ziemlich weit gefasster Begriff), wird er daraufhin meist erscheinen und dem Verzweifelten einen Pakt anbieten. Das ist so zum Beispiel auch bei Cyriaque passiert, der im zarten Alter von 10 Jahren seine Seele für enormes musikalisches Talent verkaufte. Zumindest in diesem Fall scheint es so als hätte Leroy seinen Teil des Vertrages eingehalten, doch es ist gut möglich dass Cyriaque dieses Talent schon vorher besaß und nun einfach genug an sich glaubt, um es auch einzusetzen. So oder so, seine Seele gehört Leroy und er wird sicher gehen, dass das auch so bleibt.

Tommy (Familiar, ??? Jahre, lebendig)
Bei Tommy handelt es sich um Cyriaques ersten Familiar, einen Angehörigen der Cat Sídhe, einer Rasse katzenähnlicher Dämonen, die auf der ganzen Welt verteilt vorkommen. Ihr einendes Merkmal ist, dass sie Katzen sind und dass sie zwei Schweife haben, so natürlich auch Tommy. Im Gegensatz zu den meisten Angehörigen seiner Rasse jedoch ist Tommy kein Land- oder Naturgeist, sondern ein Musikdämon, der vor allem mit Blues und Jazz assoziiert wird. Wie genau eine Katze es geschafft hat, so eine Assoziation zu bekommen ist schleierhaft, allerdings behauptet Tommy felsenfest, dass zahlreiche Songs mit Katzen im Titel auf ihm basieren oder er sie sogar geschrieben hat. Trotz seiner etwas prahlerischen Art versteht sich Tommy jedoch einigermaßen gut mit seinem Tamer, auch wenn er es wohl vorziehen würde, ihm nicht hörig sein zu müssen. So aber setzt er seine Fähigkeiten im Nahkampf, insbesondere seine enorme Geschwindigkeit, für ihn ein.

Biografie
Es war ein später Nachmittag, als Cyriaque Thibodeaux in den Bayous Louisianas zur Welt kam. Wie auch schon seine Brüder vor ihm wurde er nicht in einem Hospital, sondern in der einfachen Hütte seiner Eltern geboren, begleitet von einer Hebamme. Das amerikanische Gesundheitssystem verlangte für eine Geburt Unsummen, die sein Vater zwar sicherlich gerne bezahlt hätte, aber einfach nicht auf zu bringen in der Lage war. In Folge dessen waren bei Cyriaques Geburt neben seiner Mutter nur sein Vater sowie die Hebamme Chloe Duchamp dabei, die auch schon seinen beiden älteren Brüdern auf die Welt geholfen hatte und auch bei ihm saubere Arbeit leistete. Sie vermerkte auch, dass der jüngste Spross der Thibodeaux ein klein wenig zu leicht für ein neugeborenes Kind war. Nichts bedrohliches, aber einen starken jungen Mann wie Francois zu erwarten würde wohl dennoch etwas unrealistisch bleiben. Eine Schätzung, mit der Chloe Recht behalten sollte.
Cyriaque, benannt dem Mann dem die Familie ihr Land verdankte, welches er im Zuge einiger politischer Wirren erfolgreich für sich in Anspruch genommen hatte, wuchs gut auf, auch wenn er immer ein klein wenig zu zart und zu zerbrechlich für die Arbeit auf dem Hof seines Vaters bleiben sollte. Meistens blieb er ohnehin lieber in seinem Zimmer und las Bücher, machte seine Hausaufgaben oder hörte, wenn seine Eltern es ihm einmal erlaubten, Radio. Musik riss den Jungen schon in seiner Wiege mit, wann immer ihm seine Mutter etwas vorsang, war er vollkommen ruhig und sah sie fast schon bewundernd an, versuchte manchmal sogar, ihre einfachen Melodien nach zu glucksen. Anfänglich hielten seine Eltern dies noch für eine einfache kindliche Faszination, die irgendwann vorüber gehen würde, doch mit sechs Jahren schließlich fragte Cyriaque seinen Vater, ob er ihm eine „Fiddle“ schenken könnte, der Ausdruck in dieser Gegend für eine Geige.

Cyriaques Vater sträubte sich zunächst, solche Instrumente waren teuer und überhaupt, wer konnte ihm garantieren, dass sein Sohn diese Leidenschaft für das Instrument sich auch erhalten würde? Daher handelte er mit dem in dieser Sache ungewöhnlich starrköpfigen Jungen einen Deal aus: Er würde ihn zu seinem Geburtstag mit auf einen der zahlreichen Madi Gras in der nächstgrößeren Stadt nehmen, wo ein entfernter Bekannter von ihm in der Musikkapelle spielte. Dieser erklärte sich auch tatsächlich bereit, Cyriaque ein wenig herumfiedeln zu lassen und als dieser, zum Erstaunen sowohl des Musikers als auch seines Vaters, dem Instrument ziemlich schnell einige brauchbare Töne entlocken konnte, überließ er dem Jungen quasi zum Spottpreis eine alte, gebrauchte Fiddle. Das war, im Nachhinein betrachtet, die beste Entscheidung für die Familie Thibodeaux, die je gefällt werden sollte.
In den nächsten Jahren schenkte Cyriaque seinem Instrument gewissermaßen noch mehr Aufmerksamkeit als der Schule, auch wenn er nach wie vor passable Noten schrieb und seine Hausaufgaben erledigte. Dennoch, sobald er damit fertig war, setzte er sich auf sein Bett oder draußen auf den alten Schaukelstuhl und spielte Geige. Anfangs waren es nur einfache Melodien, Kinderlieder oder selbst ausgedachte (teils sehr eigenwillige) Tonleitern, doch schon bald wurden die Lieder länger und komplexer und seine Verspieler seltener. Ab und an musste Cyriaque sich natürlich einen neuen Bogen kaufen oder die Saiten ersetzen, doch das Geld dafür sparte er in weiser Voraussicht zusammen und war sich auch nicht zu schade, kleinere Botengänge oder andere Arbeiten zu übernehmen, wenn es dann doch einmal nicht reichte. Zu seinen Geburtstagen wünschte er sich meist Notenbücher oder andere Dinge, die mit Musik zu tun hatten und er wurde nicht müde zu betonen, dass er irgendwann einmal ein richtiger Musiker werden wollte.

Cyriaque war zehn Jahre alt, als ihm zum ersten Mal bewusst wurde, dass er nur mit Träumereien und Versprechungen nicht weiter kommen würde. Er spielte zwar wie ein Besessener und das wirklich gut, aber er war weit von dem entfernt, was er sich erträumte und was er von den Schallplatten, die er mittlerweile so oft er konnte hörte, kannte. Auch ein Musikstudium kam für ihn nicht in Frage, solche Studien waren teuer und sein Vater würde es sich nie leisten können, seinen jüngsten Sohn auf einen derart spekulativen Studiengang zu schicken. Doch er hatte Hoffnung. In Louisiana aufgewachsen kannte er natürlich viele Legenden und nicht wenige davon betrafen den Teufel. Der Teufel, so hieß es, wartete nachts an Wegkreuzungen, um Leuten einen Pakt anzubieten. Ihre Seele gegen das, was sie am meisten auf der Welt begehrten.
Natürlich war der Junge christlich erzogen worden und wusste daher, dass seine unsterbliche Seele nichts war, was man leichtfertig aufs Spiel setzte, doch sein Leben erschien ihm sinnlos und leer, ohne die Möglichkeit, sich ganz der Musik hin zu geben. Und außerdem, wenn Gott allmächtig und gnädig war, würde er doch sicher verstehen, was er tat und seine Seele trotzdem erretten, wenn er sich nur nicht ganz Satan anschloss. So dachte Cyriaque jedenfalls in seiner kindlichen Naivität und so entschloss er sich, es einfach zu versuchen. Schlimmstenfalls würde eben gar nichts passieren und er würde sehen müssen, wo er blieb.

Natürlich erzählte er seinen Eltern nichts davon. Sie hätten es ihm schlichtweg verboten und ihn eingesperrt, so viel verstand er. Cyriaque wartete, bis Vollmond herrschte, angeblich die günstigste Zeit für den Teufel, und schlich sich kurz vor Mitternacht aus dem Haus, hin zu einer alten Wegkreuzung in der Nähe seines Hauses. Eine Straße führte zu ihrem Hof, eine andere in die Stadt, wieder eine noch tiefer in die Bayous und die Letzte zu einem alten Herrenhaus, das mittlerweile leer stand. Von Cyriaques Standpunkt aus konnte man das Herrenhaus perfekt sehen, es war ganz aus Holz errichtet und drei Stockwerke hoch, doch mittlerweile völlig verschlungen, Sumpfpflanzen rankten sich darum und selbst von hier aus konnte man das Zirpen und Sirren der zahllosen Insekten hören, die sich darin eingenistet hatten. Unter den Kindern aus der Stadt war es eine beliebte Mutprobe, nachts in dieses Haus ein zu brechen und irgendetwas daraus mit zu nehmen, als Andenken gewissermaßen. Cyriaque war noch nicht alt genug, um zu dieser Mutprobe herausgefordert zu werden, aber jetzt, bei dem was er tat, erschien es ihm viel weniger schrecklich als noch vor einigen Tagen.
Da er nicht so recht wusste, wie er den Teufel denn nun anrufen sollte, stellte Cyriaque sich einfach in die Mitte der Wegkreuzung und wartete. Der schwülwarme Wind aus den Sümpfen brachte sein Hemd und seine Haare zum flattern, aber trotzdem fröstelte er. Als nach einigen Minuten nichts geschah, räusperte er sich leise und sprach, eher wie zu sich selber: „Ich möchte meine Seele für musikalisches Talent verkaufen.“ Nein. Nichts. Nichts geschah. Kein Blitz, kein Höllenfeuer, kein göttlicher Finger, der ihn zur Ordnung gemahnte. Nur das entfernte Geräusch eines Motors, das langsam näher kam. Zuerst wollte Cyriaque einfach nur von der Straße runter, um nicht überfahren zu werden, doch dann merkte er, woher dieses Geräusch kam. Es kam nicht aus der Stadt. Es kam von dem Herrenhaus.

Zu Cyriaques Überraschung kam der Teufel nicht auf Höllenfeuer angeritten und war auch kein rothäutiger Dämon mit Ziegenbeinen. Viel eher sah er aus wie einer der reichen Geschäftsmänner aus der Stadt, abgesehen von seinen Haaren und seinen Augen. Kein respektabler Geschäftsmann hätte so lange Haare gehabt und sicherlich keine zwei verschiedenfarbigen Augen, eines rot und eines weiß. Keine Pupille, keine Iris, nur rot und weiß. Der Teufel stieg aus seinem Wagen und grinste, unter dem Arm trug er eine Aktentasche. Es passte alles, irgendwie. Cyriaque schluckte. „B-bist du der Teufel?“ Der Mann lachte und schüttelte den Kopf. „Nein, nein, so viel Macht steht mir nicht zu. Ich bin eher ein, nennen wir es mal, Mittelsmann. Ein Agent. Aber ich kann dir geben was du willst, im Austausch für das, was du anzubieten bereit bist. Das ist es doch, was für dich zählt, oder?“

Als der junge Musiker wieder nach Hause kam, war an Schlaf für ihn nicht zu denken. Sein Finger schmerzte, er hatte ihn sich aufgebissen um ein paar wenige Tropfen seines Blutes auf den Vertrag tröpfeln zu lassen, den Leroy (so hatte der Teufel sich genannt) ihm hingehalten hatte. „Nur ein paar vertragliche Kleinigkeiten“, hatte Leroy ihm erklärt, „Nichts kompliziertes. Ich habe meine Verträge nur gerne schriftlich, du verstehst. Einfach ein wenig Blut hier und deine Seele gehört mir. Im Austausch dafür wirst du ein Musikgenie werden wie die Sümpfe noch nie eins gesehen haben. Was sagst du?“ Die Wahl war Cyriaque leicht gefallen, doch jetzt ging es daran, den Wahrheitsgehalt der Worte des Teufels zu überprüfen. Zögerlich hob er seine Violine auf, griff nach dem Bogen und setzte an. Das Lied, welches er daraufhin spielte, würde zwei Monate später von einem Konzertpublikum frenetisch beklatscht werden, Cyriaque nannte es „Symphonie der Sümpfe in g-moll“ und es wurde von zahllosen Kritikern als das vielleicht beste Stück für Geige seit mehreren Jahren gefeiert. Und das war erst der Anfang.

Cyriaque wurde gefeiert. Er wurde berühmt. Seine Eltern zogen zwar nicht um, aber ihre Lebensumstände wurden bedeutend besser. Er selber war reich, gefeiert, vergöttert und das schon, bevor er zwölf war. Es blieb nicht nur bei diesem einen Lied, er nahm mehrere Alben auf, spielte die Stücke verschiedenster Virtuosen ein und wurde dafür gefeiert. Doch als er älter wurde, wurde ihm langsam klar, dass er einen Fehler gemacht hatte. All dieser Ruhm kam ihm unverdient vor, seine Stücke hohl und all das Gerede über ihn als Wunderkind gelogen. So entschloss er sich quasi auf dem Höhepunkt seiner immer noch anwachsenden Karriere, seine Musikerlaufbahn zu unterbrechen und ein Exorzist zu werden, um irgendwie seine Seele retten zu können. Geld spielte natürlich keine Rolle und so kam er durch eine großzügige Spende an die True Cross Academy zumindest an die „Ehre“, die Aufnahmeprüfungen machen zu dürfen. Jean-Baptiste hatte ihm von dieser Schule erzählt, an der man das "Herrgefällige Austreiben von Dämonengezücht" lernen könne.

Im Verlauf der Aufnahmeprüfung machte Cyriaque sich einen Musikdämon namens Tommy untertan. Er war ohnehin schon verloren, fand er, warum also nicht noch eins drauf setzen und Dämonen für sich dienstbar machen? Bestenfalls wusste einer von ihnen, wie er seine Seele retten konnte, dann wäre alles in Lot. Und so begann Cyriaques zweite Laufbahn, diesmal nicht als Musiker, sondern als Exorzist.




© by Darkdew.


Zuletzt von Cyriaque Thibodeaux am So Sep 21, 2014 4:41 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Cyriaque Thibodeaux

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Anzahl der Beiträge : 19
Anmeldedatum : 07.09.14

BeitragThema: Re: [Tamer] Cyriaque Thibodeaux   Fr Sep 12, 2014 12:45 pm

Fähigkeiten
Ich hatte gehofft, es müsste nicht so weit kommen...



HauptklasseNebenklasse
Tamer 3Keine


Begabungen





KörperkraftBeschleunigungReflexeGrobmotorik
1231
FeinmotorikAusdauerWiderstandKonzentration
3123


-


Attribute



KörperkraftBeschleunigungReflexeGrobmotorik
1121
FeinmotorikAusdauerWiderstandKonzentration
4114




Techniken


Tamerbeschwörung
Cyriaque ruft seine Familiar mit Musikpartituren, die er zu diesem Zweck stets mit sich führt. Er muss sie aufschlagen und zumindest den ersten Takt des entsprechenden Liedes summen oder spielen. Zusätzlich muss er ein paar Tropfen Blut auf die Noten seiner Partitur tropfen lassen, die er gerade nutzt. Aus dramatischen Gründen tut er das stets auf die Notenpunkte, auch wenn das nicht unbedingt erforderlich zu sein scheint.




Waffen


Keine.



Besonderheit


Neben der etwas ungewöhnlichen Fähigkeit, seine Familiare mittels Musik zu rufen, besitzt Cyriaque lediglich eine Besonderheit: Er hat das absolute Gehör. Das bedeutet, dass er jeden Ton den er hört sofort zuordnen kann, sei es eine Note in einer Symphonie oder ein quietschender Autoreifen. Das ist manchmal sehr nützlich, zum Beispiel um Leute anhand ihrer Stimme zu identifizieren oder sich die Tastenkombination eines Safes anhand der Töne der Tasten zu merken, doch oftmals auch sehr nervig, wenn man zum Beispiel jeden schiefen Ton in einem Musikstück ganz genau hört.


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Zuletzt von Cyriaque Thibodeaux am Di Sep 23, 2014 11:48 am bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Cyriaque Thibodeaux

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BeitragThema: Re: [Tamer] Cyriaque Thibodeaux   Fr Sep 12, 2014 12:45 pm

Familiar
Tommy the Cat is my name. And I say onto thee.




Art/FamilieElement
Cat SídheKeines





Gattung




Tommy ist ein sogenannter Cat Sídhe (manchmal auch Caith Sit, Cait Sith oder jede andere Variation desselben lautlichen Themas geschrieben), also eine Katze mit magischen Fähigkeiten und zwei Schweifen. Allerdings nimmt Tommy innerhalb dieser Familie eine Sonderstellung ein, denn er betrachtet sich eher als Musik- denn als Katzengeist und wird daher nur Leuten dienen, die eine starke Musikaffinität besitzen.


Beschreibung


Cyriaques Familiar ist schwarz-weiß zweifarbig und geht meistens, ausgesprochen katzenuntypisch, aufrecht. Desweiteren trägt er eine Augenklappe, eine Art gelben Regenmantel (samt Kapuze mit kleinen Täschchen für seine Katzenohren) und einen Schirm auf den Rücken geschnallt. Nur äußerst selten wird Tommy seinen Stolz herunterschlucken und sich als “normale” Katze ausgeben, allgemein aber nutzt er seine Fähigkeiten sehr gerne, um in Musikclubs, auf Konzerte und ähnliche Locations zu kommen.





Fähigkeiten



KörperkraftBeschleunigungReflexe
244
AusdauerWiderstandGesamtsumme
2214


Neben den üblichen Katzensinnen, die oft weit über dem Niveau normaler Menschen sind, besitzt Tommy vor allem zwei Fähigkeiten, die ihn auszeichnen: Zum einen ist er für eine Katze enorm musikalisch, er kann einfache Stücke komponieren und kennt sich mit Musik zumindest genug aus, um eine gefestigte Meinung über das zu haben, was er hört. Zum anderen ist er in der Lage, hohe und enorm schrille Pfiffe auszustoßen, die normalen, nicht dämonischen Lebewesen durchaus weh tun können. Andere Dämonen sind dagegen zwar immun, nicht jedoch gegen seine scharfen Krallen, die durchaus weh tun können.


Techniken


Blue Valentine
'Tis the thistle of your kiss!
Blue Valentine ist eine relativ einfache Technik. Genau gesagt ist sie nichts weiter als ein horizontaler Krallenhieb. Dabei allerdings stößt der Familiar ein lautes, wütendes Fauchen aus, welches auf Gegner ablenkend und irritierend wirken kann. Und wie jeder Kämpfer bestätigen kann, ist schon ein Wimpernschlag der Unaufmerksamkeit im Kampf potenziell tödlich.
Tamertechnik, Nahkampf
Reflexe 2, Beschleunigung 2


Glitter and Doom
DOOOOOM!
Für einen kurzen Moment scheint der Anwender zu vergessen, dass er sich in einem Kampf befindet. Stattdessen stößt er kurze, maunzende Rufe aus, die fast schon so etwas wie eine Melodie bilden. Greift der Gegner nun an, ist die Technik wirkungslos, doch ist er irritiert, verwirrt oder sogar von der Melodie mitgerissen, folgt ein blitzschneller X-förmiger Hieb, der üble Verletzungen nach sich ziehen kann.
Tamertechnik, Nahkampf
Beschleunigung 3, Reflexe 2


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Zuletzt von Cyriaque Thibodeaux am So Sep 21, 2014 4:18 pm bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Cho Chul-Mok
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BeitragThema: Re: [Tamer] Cyriaque Thibodeaux   So Sep 21, 2014 2:30 pm

Sorry, dass es so lange gedauert hat, ich wollte hier eigentlich nicht als erstes dran, weil ich nicht ganz so sehr in der Materie drin stecke.

Spitzname: Entweder er wird bezeichnet oder er wird genannt, der Hybrid ist unschön.

Erscheinungsbild: Sehr kurz, aber bei mehrmaligem Durchlesen finde ich, dass irgendwie alles drinsteht. Allerdings hast du ein paar ermüdende Bandwurmsätze drin, die vielleicht ein wenig aufgeteilt werden könnten.

Charakter:
Cyriaque schrieb:
Wenn man in der Presse ein wenig nachforscht wird man auf folgende Beschreibung Cyriaques stoßen
...nachforscht KOMMA wird man auf...

Cyriaque schrieb:
ein gefeierter Virtouse ist
...Virtuose...

Cyriaque schrieb:
bietet anderen seinen Mantel an wenn sie frieren
...seinen Mantel an KOMMA wenn sie frieren...

Cyriaque schrieb:
Tatsache dass seine Familie wohl niemals mehr wird Hunger leiden müssen können daran
...Tatsache KOMMA dass seine Familie wohl niemals mehr wird Hunger leiden müssen KOMMA können daran...

Vorlieben:

Cyriaque schrieb:
Egal ob es sich dabei um Klassik handelt, Jazz, experimentelle Musik oder auch Rock
...Egal KOMMA ob es sich...

Cyriaque schrieb:
nn es ans Essen geht ist dieser junge Mann ein w
...ans Essen geht KOMMA ist dieser...

Cyriaque schrieb:
, die er zur Essenszeit, verputzt lässt.
Das Komma eins nach hinten.

Zitat :
viel reisen muss versteht sich
...reisen muss KOMMA versteht sich...


Bitte lies noch einmal den Rest der Bewerbung nach solchen Fehlern durch, es sich wirklich größtenteils Kommageschichten. Deswegen mach ich ab hier nur noch Inhaltliches:

Da habe ich nur am Ende der Geschichte etwas anzumerken: Ich würde vielleicht schreiben, dass er über seinen Jüngeren älteren Bruder davon erfahren hat, dass die True Cross Academy Exorzisten ausbildet, denn so ganz bekannt ist das nicht. Das Institut selbst ist sehr renommiert, klar, aber was die da wirklich tun ist eher unbekannt. Ob jemand gleich zu Beginn ohne Training einen Dämon beschwören kann, kann ich nicht beurteilen, da würde ich Mepphy zu befragen o:

Deine Musikpartituren müsstest du irgendwie hübsch mit Blut umranden oder so, sonst wird das mit dem Beschwören nichts.

Technikblatt ist okay.

Familiarblatt: Da ist die Formatierung etwas schief gelaufen, denn dieser horizontale Strich zwischen den beiden Techniken gehört da nicht hin. Schreib doch bitte die Voraussetzungen der Techniken dorthin, wo momentan die "x" stehen. (Ja, eigentlich ist das für Exp-Kosten, aber es ist ja noch teilweise provisorisch...)

Ansonsten ein sehr schöner Charakter und ich bin froh, dass meiner damit nicht mehr der borderline schwulste ist Very Happy

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BeitragThema: Re: [Tamer] Cyriaque Thibodeaux   So Sep 21, 2014 3:06 pm

Ist erledigt. Und warum ist Cyriaque Borderline-Gay? Er sieht halt nur etwas feminin aus. D:
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Cho Chul-Mok
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BeitragThema: Re: [Tamer] Cyriaque Thibodeaux   So Sep 21, 2014 3:31 pm

Nur noch zwei Sachen:

1.) Bitte guck mal ob du durch Einfügen weiterer Zeilenumbrüche deinen Namen ganz oben entzerrt kriegst.

2.) Bitte schreibe bei deinem Familiar kein Element rein, denn Musik ist keines. Wäre dann elementlos.

Es ist dein Charakter...! Und er trägt rosa... Und er ist fancy...

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BeitragThema: Re: [Tamer] Cyriaque Thibodeaux   So Sep 21, 2014 4:18 pm

Ist erledigt~
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BeitragThema: Re: [Tamer] Cyriaque Thibodeaux   So Sep 21, 2014 4:42 pm

So sieht es doch nun gut aus :3


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BeitragThema: Re: [Tamer] Cyriaque Thibodeaux   Di Sep 23, 2014 11:18 am

Hallo! Entschuldige bitte die lange Wartezeit, irgendwie kam ich da bisher noch nicht ran.

Der Charakter an sich ist nicht nur außerordentlich fabulös, sondern auch in sich stimmig. Orc-chan hat die meisten Dinge bereits angemerkt, so dass ich auch nicht mehr viel zu meckern habe.

Bei der Familiarbeschwörung: Ich verstehe, dass der Witz an deiner Beschwörung ist, dass du keinen Bannkreis malst, sondern die Partitur nutzen musst, die den Bannkreis ersetzt. Unter diesen Umständen finde ich das okay. Auch, dass die Noten mit Blut geschrieben sind ist in Ordnung, allerdings wäre es dennoch nötig, dass dein Tamerlein sich vor der Beschwörung verletzt und das Opfer bezahlt. Für stärkere Familiare braucht man schließlich mehr Blut und es wäre unfair, wenn du diesen Nachteil dadurch umgehen würdest. Für den Anfang würde es aber beispielsweise reichen, wenn du dir in den Finger piekst/beißt und ein paar Tropfen darauf träufelst. Oder das Blut auf den Geigenbogen schmierst. Irgendetwas in diese Richtung.


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BeitragThema: Re: [Tamer] Cyriaque Thibodeaux   Di Sep 23, 2014 11:54 am

So, ist ediert. Ich hoffe, zu deiner Zufriedenheit.
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BeitragThema: Re: [Tamer] Cyriaque Thibodeaux   Di Sep 23, 2014 1:36 pm

Absolut zufriedenstellend.



Kannst deine BW jetzt zu Cho in die Liste posten. Orientiere dich einfach an seinem Beispiel. Viel Spaß mit dem Charakter! ^^

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